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Copacabana, Bolivien bis Ollague, Chile 4.1.2011 bis 19.1.2011

Lago TiticacaUnsere erste Nacht in Copacabana verlieh uns zunächst einen völlig falschen Eindruck des neuen Landes – Die Straße ist von der peruanischen Grenze bis La Paz gut asphaltiert und der sehr touristische Ort Copacabana hat trotz seiner nur 6000 Einwohner sicher um die 50 HotelsCopacabana aufzuweisen, was uns die Auswahl einer Herberge aber nicht einfacher machte. Die Preise waren zwar generell noch niedriger als in Peru, dafür ließ aber auch die Qualität in den meisten Hotels zu wünschen übrig. Man merkt auch hier, dass Bolivien zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas zählt.Oft sind die Matratzen ziemlich durchgelegen und die Leintücher nicht gewaschen, was uns in Peru wesentlich seltener aufgefallen war.

Auch mit der Verständigung gab es von Anfang an Probleme: Haben sie nur im ersten Stock Zimmer oder auch im Erdgeschoß? – Das kommt darauf an. – Ok dann möchte ich bitte ein Zimmer im Erdgeschoß sehen. – Gibt es nicht.

Oder in Manus Fall: Haben sie Schokolade? – Nein, gibt es nicht. – Was ist das dort drüben? – Schokolade. – Ok, ein Stück bitte.

Während viele Leute in Peru auf alle Fragen mit „Si“ antworteten, z.B. Wo ist die Bäckerei? – Si., ist die Universalantwort in Bolivien „No.“ oder „No hay.“

Forellenzucht - Lago TiticacaVon Puno bis kurz vor La Paz fuhren wir ständig am Titicacasee entlang, konnten Flamingos und andere Wasservögel beobachten und wagten es auch einmal, eine Forelle aus dem See zu probieren, da uns zwei deutsche Radler, die wir kurz vor der bolivianischen Grenze getroffen hatten ein Restaurant in Huatajata empfohlen hatten. Obwohl aber der See teilweise sehr klares Wasser hat und die Forellenfarmen im tiefblauen Wasser an Fischfarmen im griechischen Meer erinnern schmeckten die Forellen eher wie Karpfen aus einem schlammigen Fischteich.

Die Einfahrt nach La Paz durch das 4100 m hoch gelegene El Alto war wesentlich weniger schlimm als wir befürchtet hatten. Zwar waren wir schon von mehreren Radlern vor der schmutzigen und verkehrsreichen Stadt vor den Toren La Paz‘ gewarnt worden, doch empfanden wir die Durchfahrt nicht als unangenehm und waren im Vergleich zu anderen Städten wie Juliaca in Peru oder San Pedro Sula in Honduras eher positiv überrascht.

DSC_7724La Paz selbst macht schon auf der Stadteinfahrt einen gewaltigen Eindruck. Von El Alto windet sich die Stadtautobahn in zahlreichen Kurven bis in die Innenstadt auf 3600 m, und von einem der höheren Aussichtspunkte konnten wir die gesamte Stadt mit den majestätischen Bergen der Cordillera Real im Hintergrund überblicken. Der 6088 m hohe vergletscherte Huayna Potosí fällt dabei besonders auf.

DSC_7830_1_2HDRI_EnhancerIn La Paz hatten wir eine längere Pause eingeplant um die Stadt zu besichtigen, den Reißverschluss unseres Zeltes austauschen zu lassen und einen Ausflug zum Refugio Chacaltaya zu unternehmen. Wir mieteten uns daher in einem schönen Hotel ein (Wir vermuteten, dass das das letzte Mal auf unserer Reise sein würde, dass wir uns besseres Hotel leisten können würden) und genossen die gute und günstige internationale Küche. Auf unseren Stadtwanderungen trafen wir zuerst Christian, den Besitzer der in letzter Zeit etwas in Verruf geratenen Casa de Ciclistas in La Paz, später Martin aus Schweden, mit dem wir in Puno Silvester gefeiert und die schwimmenden Inseln der Uros besucht hatten, die Schweizer Monika und Martin mit Tandem auf Weltreise, die wir allerdings nur anhand der Ortlieb Lenkertasche in einem Café als Radler identifizierten und schließlich noch die Schweizerinnen Fatima und Dea, die am Rad von Quito nach Buenos Aires unterwegs waren.

Huayna PotosiDer Ausflug zum Refugio Chacaltaya war eines der Highlights in La Paz. Von der ohnehin schon recht hoch gelegenen Stadt kann man hier per Rad auf ca. 5300 m hinauffahren und auf El Alto und La Paz hinunterschauen. Zudem gibt es dort oben eine Schihütte, die einige Jahre lang von einem Österreicher geführt wurde und ein Lifthäuschen vom ehemals höchsten Schigebiet der Welt, das allerdings schon lange nicht mehr in Betrieb ist. Seit 2009 ist auch der Gletscher auf dem sich die Piste befand völlig abgeschmolzen und nur eine Geröllhalde aus Schieferplatten übrig.

Die zwei Gipfel des Cerro Chacaltaya liegen laut GPS auf 5368 m und 5395 m und bieten nicht nur einen spektakulären Ausblick auf die Städte am Fuß des Berges sondern auch auf den benachbarten Gipfel des 6088 m hohen Huayna Potosí und den Titicacasee.

Als wir La Paz wieder verließen, ließen wir uns von Christian von der Casa de Ciclistas für einen kleinen Beitrag die 400 Höhenmeter nach El Alto im Kombi hinaufbringen da wir auf unserem Chacaltaya Ausflug schon einmal die Stadtausfahrt hinaufgefahren waren und keine Lust hatten die verkehrsreiche Strecke noch einmal zu fahren.

Kurz nach El Alto trafen wir wieder zwei Radler, diesmal Japaner, die gerade vorbeikamen als ich bei einem Schweißer meine Befestigungsschiene für den vorderen Kotflügel zum zweiten Mal reparieren ließ, nachdem die letzte Schweißnaht aus Andahuaylas, Peru die rasante 1800 m Abfahrt vom Refugio Chacaltaya auf grobem Schotter nicht überlebt hatte (wie auch die Jausenavocado, die sich in der Tasche durch die Rüttlerei verflüssigt, auf meinem Gewand verteilt und uns so zu einem zusätzlichen Pausen(Wasch)Tag in La Paz gezwungen hatte). Die beiden kamen von Alaska bzw. Lima und waren ebenfalls nach Ushuaia unterwegs.

Kurz nach Huari - ZeltplatzsucheDie weitere Strecke bis Huari über Oruro war asphaltiert und unspektakulär. In Huari bogen wir nach Westen Richtung Salinas Garci Mendoza ab um von dort den Salar de Uyuni zu überqueren. Die Straße, die laut Lateinamerika Bike Buch November 2009 auf den ersten 10 km asphaltiert und gerade in Bau sein sollte, war mittlerweile (über ein Jahr später) „schon“ 5 km weiter asphaltiert aber im weiteren Verlauf durch die Bauarbeiten ziemlich schlecht zu befahren.erstaunlich gut zu befahren Während zuhause bei Baustellen Wert darauf gelegt wird, dass Bauzeiten kurz bleiben und während der Arbeiten die Straße zumindest teilweise befahrbar bleibt, geht der Ansatz in Bolivien anscheinend eher dahin, die Straße nicht Stück für Stück fertigzustellen sondern die gesamte Strecke durchDSC_7526 edit Aufschütten von losem Schotter für möglichst lange Zeit unbefahrbar zu machen (vielleicht, damit niemand die Bauarbeiten stört?). Über hunderte km war die Straße auf halber Breite mit Schotterhaufen zugeschüttet, so dass nur eine geschotterte und unplanierte Fahrspur übrig blieb, die durch die Baustellenfahrzeuge in besten Washboard-Belag verwandelt worden war. Oft weicht der gesamte Verkehr auf diesen Strecken einfach in die Botanik eben der Straße aus, was auch für uns die beste Lösung war, wenn nicht gerade die Naturpiste durch tiefe Sandgruben führte.

MeteoriteneinschlagskraterWenigstens die Landschaft und Tierwelt war hier interessanter. Nahe Huari sahen wir zunächst große Llamaherden, später immer  mehr Vicuñas und Flamingos. Auch einen riesigen Meteoriteneinschlagskrater mit ca. einem Kilometer Durchmesser konnten wir bewundern bevor wir nach 2 Tagen endlich Salinas Garci Mendoza erreichten. Später sollte sich herausstellen,Vicuña dass das der letzte Ort auf unserer Reise durch Bolivien sein würde, in dem es frisches Obst und Gemüse zu kaufen gab.

Kurz nach Salinas biegt die Straße auf den nördlichen Zipfel des Salar de Uyuni ab, der hier allerdings nicht weiß sondern schlammig braun ist und verlässt diesen dann wieder, um über die östliche Flanke des Volcán Tunupa nach Jirira zu gelangen. AbendstimmungDie Straße nach Jirira schaffte es problemlos, sich an die Spitze unserer Wertung der schlechtesten Straßen unserer Reise zu setzen. Langen Sandgruben in denen wir die Räder nur schieben konnten folgte ein sehr steiler Anstieg auf grobem Geröll (kein Schotter mehr). Von dem kleinen Pass, den wir vor Jirira überquerten, konnten wir zum ersten Mal auf den endlosen Salar de Uyuni und die zahlreichen Jeep-Spuren hinausblicken, die von Jirira unter anderem nach Llica, zur Isla Incahuasi, und nach Uyuni führen.

die andere Straße ist natürlich wieder viel glatterDie ersten Kilometer am Salar brachten eine herbe Enttäuschung. Während wir eine gleißend weiße und relativ glatte Salzfläche erwartet hatten, ist die Oberfläche in dieser Gegend dunkelbraun und das Salz bricht in großen Platten auf, die sich an den Rändern aufwölben und alles andere als gut zu befahrenSalzblockproduktion sind. Auch auf der Jeep-Spur zur Isla Incahuasi sind die Bruchstellen der Salzplatten deutlich zu spüren. Erst nach 10-20 km wird die Oberfläche glatter und heller. Während allerdings am Anfang die meisten Jeep Fahrer schön in der Spur fahren, verlassen später immer mehr Spuren die Hauptstraße zur Isla Incahuasi und schließlich besteht nicht mehr viel Unterschied zwischen der „Straße“ und dem Rest des Sees. Zwischendurch verloren wir die Spur gänzlich, glücklicherweise aber erst als die Insel, die wir ansteuerten bereits am Horizont sichtbar war.

Die riesige Salzfläche ist zwar beeindruckend, jedoch ist das Radeln durchs weiße Nichts nur auf den ersten paar Kilometern interessant. Wir verbrachten eine Nacht auf der Insel im See und waren am nächsten Tag froh mit gutem Rückenwind die restlichen 50 km am Salz schnell hinter uns bringen zu können. Während der Salar größtenteils trocken war, wurde die Oberfläche im Süden zunehmend feuchter und unsere Räder wurden doch noch ziemlich salzig. Nicht überall ist der Salar gut zu befahrenDer Rand des Sees kurz vor Puerto Chuvica war wieder relativ trocken, dafür schieben sich 3-4 cm dicke Salzplatten auf der Oberfläche so übereinander, dass bis 15 cm hohe Grate entstehen, die einbrechen sobald man versucht darüber zu fahren. Wir hatten zwar GPS Koordinaten von der Auffahrt auf den See, hatten uns aber von den vielen Jeep-Spuren, die direkt ans Festland zu führen schienen verwirren lassen. Je näher wir zum Ufer kamen desto mehr verliefen sich die Spuren im Schlamm und schließlich mussten wir umkehren und wieder hinaus aufs glattere Salz. Etwas weiter südlich fanden wir später die aus Schotter aufgeschüttete Einfahrt auf den See auf der wir den Uferschlamm überwinden konnten.Washboard - ganz mies zu fahren, aber weit verbreitet in Bolivien Die Freude, die 10582 km² große und eintönige Salzwüste hinter uns zu haben hielt allerdings nur kurz an. Die Ersten 10 km der Straße am Festland lösten problemlos die Straße nach Jirira nach nur zwei Tagen an der Spitze unserer schlechte-Straßen-Wertung wieder ab. Die Washboard Rillen waren hier über die gesamte Straßenbreite ca. 10-15 cm tief und hatten einen Abstand von 50-80 cm – das Schaukeln eines Kamels ist angenehm dagegen. 5-6 km/h Spitzengeschwindigkeit, ab und zu ein kurzes Sandloch, in dem man nur schieben kann und am Ende des Tages noch ein steiler Hang ohne Serpentinen, dafür mit Gegenwind machte uns klar, warum alle Radler die südbolivianischen Straßen so sehr mögen. Kolcha K, wo wir die Nacht verbrachten hatte dafür die letzte nette Unterkunft und definitiv die beste heiße Dusche in Bolivien aufzuweisen (und das alles für 25 Bolivianos – 2,5€).

Es geht immer noch schlimmerEtwas südlich von Kolcha K in Mañica standen wir vor der Wahl, die direkte Straße nach San Juan über einen Hügel zu nehmen oder eine Bergkette zu umfahren, von der wir nicht wussten, wie lang sie sein würde. Zumal auch die „Hauptstraße“ um den Berg herum sehr mies war und uns ein Einheimischer sagte, dass die Straße über den Berg gut und wesentlich kürzer sei, nahmen wir die 150 Höhenmeter Steigung in Kauf und lösten somit wieder mal die bisher schlechteste Straße von ihrer Spitzenplatzierung ab. Rampen mit Anstiegen wie in San Francisco aber mit groben Felsbrocken statt Asphalt zwangen auch mich einige Male zum Schieben, was bisher nur im Schlamm von Utah und Nordperu, auf der Auffahrt zur Casa de Ciclistas in San Agustin und im Sand der letzten paar Tage passiert war.

In San Juan stockten wir ein letztes Mal in Bolivien unsere Lebensmittelvorräte etwas auf und verließen den Ort mangels Anwesenheit befragbarer Einheimischer auf der falschen Straße, da wir vermuteten, die am besten ausgebaute Fahrbahn würde wahrscheinlich zur nahen chilenischen Grenze führen. Nach ca. 15 km konnten wir endlich einen Mopedfahrer aufhalten und erfuhren, dass wir unterwegs nach San Pedro waren, statt wie geplant nach Avaroa.

Der Mopedfahrer wollte uns zwar nach San Juan zurückschicken, doch auf unserer Google-Terrain GPS Karte (auf der die Straße auf der wir uns befanden natürlich nicht eingezeichnet war) war etwa 5 km weiter in unserer Fahrtrichtung eine Straße zum Salar de Chiguana und von dort nach Chile eingezeichnet, die wir theoretisch erreichen sollten, wenn wir unsere Fahrtrichtung beibehielten. Tatsächlich kamen wir etwas später an einen Kreuzung, die sogar mit Wegweisern ausgestattet war und Avaroa mit 50 km Entfernung angab, was uns zum Nachdenken brachte, denn nach dieser Angabe wäre unser Umweg kürzer als die direkte Strecke nach Chile gewesen. Ein Blick aufs GPS zeigte uns Avaroa mit 52 km Luftlinie an. Die einzige Entfernungsangabe seit Oruro schien also auch nur eine (schlechte) Schätzung zu sein.

Die nächste Überraschung erwartete uns am Abend – Seit Ecuador hatten wir gesehen, dass an Tankstellen Benzin oft in PET-Getränkeflaschen abgefüllt wurde und nachdem wir nicht wussten, wo wir die nächste Tankstelle finden würden hatten wir in Challapata, kurz vor Huari einen Liter Reservebenzin in einer Cola-Flasche mitgenommen. Wir bemerkten zwar, dass sich die Dichtung in der Verschlusskappe aufgelöst hatte, rechneten aber nicht damit, dass das dünne Plastikplättchen verteilt auf einen Liter Benzin große Probleme machen würde. Die Champignonsauce ließ sich auch noch relativ problemlos zubereiten, doch die Nudeln dazu waren trotz verzweifelter Versuche nicht mehr weichzukochen. Zum Abendessen und Frühstück gab‘s deshalb Salzcracker mit Champignonsauce und die wenigen Kekse, die wir noch hatten. wieder bessere Straßen am Weg nach AvaroaErst zum Mittagessen am nächsten Tag konnten wir und wieder richtig sattessen, nachdem wir von einem Motorradler etwas Benzin bekommen hatten. Obwohl wir nur mehr 20 km zur chilenischen Grenze zu fahren hatten wurde dieser Tag noch zum anstrengendsten unserer Reise, was sicher mit den beiden ausgefallenen Mahlzeiten zu tun hatte. Nach dem Mittagessen setzte ein starker Westwind ein, der unsere Spitzengeschwindigkeit auf 4-5 km/h reduzierte und uns alle paar hundert Meter zum Stehenbleiben zwang. Manu legte die letzten 2,5 km vor Avaroa in ca. 45 Minuten zurück. Ich war etwas voraus und kaufte inzwischen den Keks-Vorrat des einzigen Lebensmittelgeschäftes in der Grenzstadt auf. Obwohl wir am frühen Nachmittag von unserer Mittgaspause aufgebrochen waren und eigentlich gedacht hatten, noch leicht innerhalb der Öffnungszeiten über die chilenische Grenze zu kommen waren wir froh, noch in Avaroa eine Unterkunft zu finden und uns ausruhen zu können. Selbst zum Kochen waren wir zu müde und beschränkten uns auf mehrere Packungen Kekse.        

Panoramafotos

Nachdem ich noch immer keine geeignete Methode gefunden habe, Panoramafotos auf unserer Website darzustellen, habe ich einige Fotos auf Flickr geladen: Flickr Panoramafoto SetCerro Chacaltaya Peak I_resize

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Die Fotos von Salta bis Futaleufu (Argentinien), Futaleufu bis Los Antiguos (Chile) und Los Antiguos bis El Chalten (Argentinien) sind ab sofort online.

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Leymebamba, Peru bis Copacabana, Bolivien 19.10.2010 – 3.1.2011

Chacahapoyas KnochenbündelAn unserem letzten Pausentag in Leymebamba besuchten wir noch das örtliche Museum, das von der österreichischen archäologischen Gesellschaft errichtet wurde. Das Museum ist ganz nett hergerichtet und hat auch einige interessante Exponate zu bieten, war aber insgesamt eher wenig informativ, da die meisten Beschreibungen nur in Spanisch verfasst sind. Wo wir uns bemühten, konnten wir zwar Großteils den Sinn der Beschreibungen erfassen aber alle Texte im Museum zu lesen hätte vermutlich mehrere Tage gedauert. Lediglich bei einigen Ausstellungsstücken gibt es zu den spanischen Schildern auch deutsche und englische Übersetzungen, obwohl’s da eigentlich ziemlich sinnlos ist weil man auch ohne Beschilderung erkennt dass der flecha ein Pfeil oder arrow ist.

DSC_3027Von Leymebamba aus erreichten wir nach einem anstrengenden Tag den Pass Calla Calla auf ziemlich genau 3600 m Höhe von wo unsere bisher längste Abfahrt auf dieser Reise begann. 55,7 km und 2760 Höhenmeter von Calla Calla nach Balsas am Rio Marañon sind schon ein ganz gutes Stück. Neben der spektakulären Landschaft ist auch der Straßenverlauf beeindruckend. Zum ersten Mal durften wir die für Peru typische und sehr radfahrerfreundliche Straßenführung in den Bergen erleben. Während man in Ecuador, um einen Pass zu erreichen ca. doppelt so viele Höhenmeter radelt, wie der eigentliche Höhenunterschied zwischen tiefstem und höchstem Punkt beträgt, weil man ständig rauf Gewitter auf der anderen Seite des Talesund wieder runter fährt und dabei Steigungen bis ca. 15 % bewältigen muss, gibt’s in Peru kaum lästige Unterbrechungen des Anstieges und man erreicht ziemlich direkt und mit unglaublich gleichmäßiger Steigung den Pass. Mit hunderten Serpentinen wurde das Gefälle von Calla Calla bis Balsas über 55 km ziemlich konstant bei 5 % gehalten, was auch das GPS-Höhenprofil von Leymebamba bis Celendín eindrucksvoll zeigt.

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typisch peruanische SerpentinenAuf der anderen Seite des Tales durften wir uns dafür wieder von 840 auf 3120 m hinauf kämpfen bevor wir Celendín erreichten.

Unterwegs trafen wir erneut auf Nelson, den wir zum letzten Mal in der Nähe von Quito getroffen hatten und fuhren mit ihm gemeinsam bis Celendín, wo wir uns wieder trennten.

Von Celendín bis Cajamarca folgten wir der Routenbeschreibung von Matt, der fast sein gesamtes Gepäck von Leymebamba vorausgeschickt hatte um die anstrengenden Bergetappen mit Minimalgewicht zu fahren. Die Strecke von Celendín, die ihm offenbar recht einfach gefallen war machte uns jedoch ganz ordentlich zu schaffen und wir mussten knapp bevor wir den letzten Pass vor Cajamarca erreichten unerwartet auf ca. 3600 m campen und machten uns am Abend noch Sorgen, ob wir mit der Höhe über Nacht zurecht kommen würden. Glücklicherweise waren die Sorgen unbegründet und wir schliefen nach dem anstrengenden Tag recht gut. Am nächsten Tag machte sich bei der Überquerung unseres bisher höchsten Passes mit 3760 m die Kurzatmigkeit schon recht deutlich bemerkbar, glücklicherweise blieben jedoch andere Symptome der Höhenkrankheit aus.

DSC_3408Cajamarca überraschte uns als bisher größte Stadt, die wir in Peru gesehen hatten mit schöner Innenstadt und angenehmem Ambiente. Wir hatten eigentlich erwartet Paul hier wieder zu treffen, verpassten ihn aber um einen halben Tag.

Unsere Abreise aus Cajamarca fiel aufgrund des netten Hotels eher spät aus und am Nachmittag überraschte uns zusätzlich ein starker Regen und zwang uns den Tag früh in einem kleinen Dorf nur ca. 30 km südöstlich von Cajamarca zu beenden. Dadurch verzögerte sich allerdings unser Vorwärtskommen soweit, dass wir die nächsten 4 Tage nie unser geplantes Tagesziel erreichten und jeweils kurz vor der nächsten Ortschaft campen mussten. In Cajabamba trafen wir Nelson erneut, radelten allerdings nicht gemeinsam weiter, da er noch im Ort bleiben wollte um der Mittagshitze zu entgehen.

Paul, der einen Tag früher in Cajamarca aufgebrochen war hatte unterdessen in San Marcos das Belgische Paar getroffen, dessen Reifenspuren wir Tage lang auf der Schotterstraße ab Cajabamba verfolgten bis sie plötzlich verschwanden. Später stellte sich heraus, dass wir die Gruppe irgendwann überholt hatten ohne sie aber zu treffen. Paul und die Belgier trafen in Huamachuco auf Nelson mit dem sie offenbar einen Tag gemeinsam radelten bevor das belgische Paar wieder verloren ging und Paul mit Nelson alleine weiterradelte, um diesen einen halben Tag später auch noch zu verlieren – nicht ganz einfach also, mit anderen Radlern ein geeignetes Tempo zu finden.

AlpacasWir erreichten von Huamachuco aus unseren bisher höchsten Zeltplatz auf 4070 m und am Tag darauf den höchsten Pass mit 4200 m. Nachdem wir noch nicht wirklich gut akklimatisiert waren stellten sich bei Manu nach der Nacht auf 4070 m Kopfschmerzen ein, die anhielten bis wir den Pass DSC_3771überquert hatten und wieder etwas tiefer kamen. Der Pass zwischen Huamachuco und Shorey war trotz allem ein beeindruckendes Erlebnis. Kurz vor dem eigentlichen höchsten Punkt erreichten wir drei blaue Bergseen und trafen auf unsere erste Alpacaherde, die uns misstrauisch beobachtete.

Auf der Abfahrt Richtung Trujillo trafen wir die Belgier Corinna und Enzo, die auch mit Paul und Nelson geradelt waren und fuhren mit ihnen bis zur Casa de Ciclistas in Trujillo. Die beiden waren vor einigen Jahren schon einmal von Quito bis Ushuaia geradelt und fuhren gerade zum zweiten Mal von Quito nach Süden, wobei sie allerdings darauf achteten, eine andere Route zu wählen als beim ersten Mal.

todosDie legendäre Casa de Ciclistas von Luis (Lucho) Ramirez in Trujillo besteht seit über 25 Jahren und war die erste ihrer Art in Südamerika. Mittlerweile gibt es fast in jedem südamerikanischen und ein paar mittelamerikanischen Ländern mehrere Casas de Ciclistas, doch die Anzahl an Radlern, die Lucho bereits beherbergt hat bleibt ungeschlagen. Wir waren Radler Nummer 1413 und 1414 im Gästebuch und als wir eintrafen waren gerade 14 andere Radfahrer bei Lucho zu Gast. Darunter auch zwei Familien, die mit je zwei Kindern mit Tandems bzw. Anhänger unterwegs waren.

Paul & NelsonPaul und Nelson trafen am gleichen Tag wie wir aber etwas später und getrennt voneinander ein. Nach vier interessanten aber nicht sonderlich erholsamen Tagen in Trujillo machten wir uns mit Paul und Nelson gemeinsam auf den Weg zum Cañon del Pato. Die 70 km die wir dabei auf der eigentlichen Panamericana durch die Küstenwüste radelten waren uns allen völlig ausreichend. Wieso manche Radler über 2000 km durch diese Wüste auf der Panamericana dahinfahren ist uns noch immer unverständlich und wir waren froh, kurz vor Chimbote die Panamericana zu verlassen und auf eine kaum befahrene Privatstraße entlang des Rio Santa einzubiegen.

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Durch immer engere Schluchten arbeiteten wir uns langsam auf ziemlich mieser Straße durch spektakuläre Landschaft bis nach Huallanca vor, wo wir nach 4 Tagen gemeinsamen Radelns Nelson wieder verloren, da er es vorzog, wild zu campen, statt sich mit uns in einem günstigen Hostal einzuquartieren. Er hatte seit Bogota kein einziges Mal für eine Unterkunft bezahlt und wollte mit dieser Tradition nicht brechen.

Von Huallanca ging es weiter durch den eigentlichen Cañon del Pato bis an die Ausläufer der Cordillera Blanca. Durch 35 Tunnel und enge Schluchten windet sich die Straße, in teilweise senkrechte Wände gehauen, am Fluss und vorbei an zahlreichen Wasserfällen entlang bis sich nach ca. 37 km das Tal schließlich öffnet und die ersten schneebedeckten Bergspitzen der Cordillera Blanca sichtbar werden. unerwartete HindernisseWährend wir am Tag zuvor noch die Straße für uns allein hatten, weil ein Hangrutsch den von unten kommenden Verkehr aufhielt war leider der Canyon del Pato relativ stark befahren, was besonders in den vielen Tunnels, in denen der von den Bussen aufgewirbelte Staub ziemlich lang stehen bleibt unangenehm war.

Wanderung zur Laguna 69In Caraz beschlossen wir mit Paul einige Wanderungen zu machen und die Cordillera Blanca zu erkunden. Nachdem sich bisher unsere Aktivitäten in dieser Richtung eher in Grenzen gehalten hatten wollten wir zunächst eine einfache Wanderung direkt von Caraz aus versuchen bevor wir den weiter entfernten Trek zur Laguna 69 in Angriff nahmen – nachdem wir nicht genau wussten, wo der Wanderweg auf einen der Hausberge von Caraz begann irrten wir erst etwas verloren in der Gegend herum, was Manu schon nach einer halben Stunde zur Umkehr veranlasste. Paul und Ich fühlten uns in erstaunlich guter Form und beschlossen daher am nächsten Tag zur Laguna 69 zu wandern. Schon auf der Laguna 69 TrekAnfahrt zum Ausgangspunkt des Wanderweges überholten wir im Colectivo Nelson, der gerade am Rad unterwegs auf die andere Seite des Parque Nacional Huascaran war und den wir vor einigen Tagen in Huallanca verloren hatten. Paul hatte vor, zwei Tage in der Gegend um die Laguna 69 zu wandern, während ich am Nachmittag wieder nach Caraz zurückkehren wollte um am nächsten Tag nach Huaraz weiterzufahren. Nachdem Paul daher erst einen Platz für sein Zelt finden mußte und wir beide am Weg zur Lagune ausgiebig fotografierten holte uns Nelson, der beschlossen hatte, auch zur Laguna 69 zu wandern nach ca. 2 Stunden ein. Während ich direkt zur Lagune wanderte beschlossen Nelson und Paul zuerst noch einige kleinere Seen zu erkunden.

Laguna 69Wenn auch schon der ganze Aufstieg zur Lagune landschaftlich sehr eindrucksvoll war, so war die Lagune selbst auf knapp über 4600 m eindeutig die Krönung des Ausfluges und zählt zu den schönsten Orten unserer Reise.

Am nächsten Tag setzten wir ohne Paul unsere Reise nach Ichu GrasHuaraz fort, wo wir einen weiteren Pausentag einlegten, bevor wir die Überquerung des Parque Nacional Huascaran begannen, auf die wir uns schon lange gefreut hatten. Schon außerhalb des Parks radelten wir bei tiefblauem Himmel durch fantastische Landschaft den Gletschern der Cordillera Blanca entgegen. Das gelbe Ichu Gras bietet zu dieser Jahreszeit einen wunderschönen Kontrast zum Himmel und kurz nach dem Parkeingang beginnen auch noch ausgedehnte Stände von Puya Raimondii – der größten Bromelienart, die es nur hier und in einigen weiteren hoch gelegenen Andenregionen gibt. Wir hatten das Glück gerade zur Blütezeit der Puya einzutreffen und konnten die Kolibris beobachten, blühnede Puya Raimondii im Parqu Nacional  Huascarandie die hohen Blütenstände umschwirren. Die Puya blühen nur einmal am Ende eines 40-70 Jahre langen Lebens für 9 Monate und formen dann einen bis zu 15 m hohen Blütenstand mit tausenden weißen Blüten bevor sie anschließend vertrocknen.

Schon der Eingang des Parkes durch plötzlich einsetzenden Hagel zum Campen auf 4700 m  gezwungenliegt auf 4200 m Höhe und am nächsten Tag arbeiteten wir uns bis zum Nachmittag auf über 4800 m hinauf und überquerten unseren bis dahin höchsten Pass kurz bevor auf der anderen Seite auf 4700 m wieder einmal unangenehmer Hagel einsetzte und uns zum verfrühten Campen zwang. eingeschneite AlpacasGlücklicherweise fanden wir schnell einen geeigneten Zeltplatz gleich neben einer neugierigen Alpaca-Herde, die uns argwöhnisch beobachtete. Der Hagel wurde später zu Schnee, endete bald darauf, und wir hatten Gelegenheit, die eingeschneiten Alpacas vor der grandiosen Berglandschaft noch ausgiebig zu fotografieren.

Gletscher des Nevado Huarapasca & ManuNachdem wir durch die dünne Luft nur langsam vorwärts kamen schafften wir es am nächsten Tag nur mit Mühe über den nächsten 4800 m Pass und hinunter nach Huallanca. Unterwegs ärgerte uns noch ein verrückter Hund, der nichts Besseres zu tun hatte, als uns nachzulaufen und in meine Packtaschen zu beißen.

Die Strecke von Huallanca nach Huanuco ist mittlerweile vollständig asphaltiert und auch den Abra Yanshalla muß man nun nicht mehr überqueren wenn man vom Abra Huarapasca kommt, was uns das Leben um Einiges erleichterte.

Nachdem wir im Parque Nacional Huascaran noch täglich zumindest ein bis zwei kurze Hagelschauer oder etwas Schnee erlebt hatten konnten wir in Huanuco, das weiter „unten“ auf nur 1900 m Höhe liegt wieder mal kurzärmelig spazieren gehen.

Cerro de Pasco - höchste Stadt der WeltDie Freude über das milde Wetter sollte allerdings nicht lang anhalten denn schon nach 2 Tagen erreichten wir die angeblich höchste Stadt der Welt, Cerro de Pasco auf 4300 m bei leichtem Schneefall und ca. 3°C.

Von dort aus waren wir wieder zwei Tage auf über 4000 m Vicuñasunterwegs und erreichten danach die nette Stadt Tarma wo im Apfelstrudel anscheinend wieder mal irgendwelche Darmparasiten oder Bakterien enthalten waren, die mir am Weg nach Jauja ziemlich zu schaffen machten und uns dort wieder einen Pausentag bescherten.

Gleich darauf in Huancayo – nur eine Tagesetappe von Jauja – waren wir wieder einmal zu faul, selbst zu kochen was umgehend mit Übelkeit belohnt wurde. Bis auf die mittlerweile altbekannten Probleme mit peruanischem Essen gefiel es uns in Huancayo allerdings recht gut, was zum Teil auch daran lag, dass es dort ein großes Einkaufszentrum mit riesigem Supermarkt gibt – der zweite in Peru nach jenem in Trujillo, der diesen Namen auch wirklich verdient hat.

DSC_6371Nach der relativ dicht besiedelten Gegend um Huancayo ging es weiter nach Huancavelica und von dort zum Abra Chonta – wieder auf 4800 m – der nur einen Katzensprung vom angeblich höchsten Pass von Südamerika, dem Abra Huayraccasa entfernt ist, den wir uns natürlich nicht entgehen ließen. wieder mal die typisch peruanischen SerpentinenNachdem die Straße dorthin hauptsächlich von Minenfahrzeugen der Caudalosa Mine befahren wird ist die Straße ganz gut ausgebaut und auch nicht übermäßig steil. Trotzdem wird die Luft auf 5000 m schon relativ dünn. Die Höhenangabe am Pass von 5059 m dürfte nicht ganz stimmen, denn laut GPS befanden wir uns nur auf 4983 m – Glücklicherweise gab es aber neben der Straße noch einen flachen Hügel auf dem wir die magischen 5000 m doch noch erreichten.

Die Strecke auf der anderen Seite des Passes wird von Radfahrern sehr selten befahren und wir mussten mehrere LKW Fahrer fragen ob es von dort überhaupt eine Verbindung nach Lircay und Ayacucho gibt bis wir eine brauchbare Antwort erhielten.

Schließlich erreichten wir durch eine sehr abgeschiedene aber auch sehr schöne Gegend über Lircay, einen weiteren 4600 m Pass und Julcamarca die schöne Kolonialstadt Ayacucho.

Manu’s Federgabel hatte am letzten Tag vor Ayacucho zwei Mal die komplette Luft verloren, was eine etwas mühsame Reparatur erforderlich machte. Glücklicherweise gibt’s aber für unsere Rock Shox Gabeln sehr gute Reparaturanleitungen vom Hersteller im Internet und nachdem wir ein Ersatzteilkit dabei hatten konnten wir die defekten Dichtungsringe selbst austauschen. Gabelöl war zwar in Ayacucho keines aufzutreiben aber die Gabel funktioniert scheinbar mit dem sehr dünnflüssigen Motoröl, das wir um 1,5 € bei einem Lubricentro auf der Stadteinfahrt bekamen nicht nennenswert schlechter.

Von Ayacucho bis Cusco plagten wir uns über eine unter Radfahrern berüchtigte Serie von Pässen und tiefen Tälern. Höhenabfolge: Ayacucho 2710 m, 4285 m, 1945 m, 4251 m, 2799 m, 4151 m, 1764 m, 4006 m, 1856 m, 3755 m, Cusco 3415 m

Von Huancayo nach Cusco hatten wir also ein recht anspruchsvolles Höhenprofil:

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In Abancay „kurz“ vor Cusco schlug der Defektteufel wieder zu und Manu’s hintere Scheibenbremse verlor an der Bremszange ausreichend Bremsflüssigkeit um die Bremsbeläge ordentlich zu ölen und somit unbrauchbar zu machen. Nachdem ich die Bremse zerlegt hatte zeigte sich, dass der vierkantige O-Ring eines der Bremskolben sich in einem seiner Nut teilweise um 90° verdreht hatte – nachdem ich den O-ring richtig wieder eingesetzt hatte war die Bremse glücklicherweise wieder dicht und machte keine Probleme mehr.

Machu PicchuEinen Tag vor Weihnachten besuchten wir Machu Picchu – die wohl bekanntesten Inka-Ruinen Südamerikas. Wer in die Gegend kommt und aus finanziellen Gründen die Besichtigung auslässt, wie einige Reisende, die wir auf unserer Tour getroffen haben, spart unserer Meinung nach am falschen Ende. Die einzige Möglichkeit, Machu Picchu ohne langen Fußmarsch zu erreichen beinhaltet eine 40 km, 2h Bahnfahrt für 47€ und Peru Rail nutzt ihr Monopol auf Transporte nach Machu Picchu schamlos aus, bedankt sich aber im Zug bei den Passagieren, dass sie Peru Rail gewählt haben.

Trotzdem ist Machu Picchu den Aufwand wert. Wenn auch die Größe der Ruinen etwas enttäuschend war und nicht mit den Maya Ruinen Uxmal in Mexico oder Tikal in Guatemala vergleichbar ist so ist doch die einzigartige Lage in spektakulärer Landschaft etwas ganz Besonderes.

Cusco - Plaza de ArmasAuch Cusco gefiel uns sehr gut und diesmal verbrachten wir Weihnachten mit all you can eat Buffet und einer Vorführung traditioneller peruanischer Tänze – wesentlich netter als letztes Jahr bei -9°C im Zelt in New Mexico.

Das kulinarische Highlight in Cusco waren die Alpaca Steaks, die uns sogar dazu veranlassten über eine Alpaca Zucht in Österreich nachzudenken – Preise von 3-15000 € pro Tier in Europa brachten uns allerdings schnell wieder auf andere Gedanken.

BinsenbootZwischen Weihnachten und Neujahr fuhren wir weiter zum Titikaka See nach Puno, wo wir die schwimmenden Inseln besuchten und Silvester verbrachten – auch wieder angemessen mit gutem Essen statt wie letztes Jahr in Mexico, wo wir um 9 Uhr im Zelt einschliefen. Martin aus Schweden, der von Lima nach Santiago am Rad unterwegs war feierte mit uns.

Cuy horneado - gebratenes MeerschweinchenIn Puno hatten wir auch endlich Gelegenheit, Cuy horneado zu probieren – gebratenes Meerschweinchen, das uns allerdings nicht ganz überzeugte. Wenn es auch vom Geschmack her durchaus mit Huhn zu vergleichen ist, so ist doch die Menge an Fleich an den zahlreichen Knochen und damit das Preis/Leistungsverhältnis eher mager.

Zwei Tagesetappen nach Puno erreichten wir das 13. Land unserer Reise – Bolivien.

Fotos von Bolivien, Chile & Argentinien online

Die Fotos von La Paz, Bolivien bis Salta, Argentinien (über San Pedro de Atacama, Chile) sind jetzt online. Der neue Blogeintrag ist in Arbeit, wird aber noch ein bisserl dauern.

Mir ist außerdem aufgefallen, dass bei den Fotos seit Ecuador die Höhenangabe gefehlt hat – das ist jetzt auch berichtigt. –> Galerie

30000 km

3 Tage nachdem wir in Argentinien über den Paso de Jama eingereist sind, erreichten wir die 30000 km Marke nach fast 20 Monaten auf Reisen und 1996 h Fahrzeit. Ein Grund für ein Steak zum Mittagessen.

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Neue Fotos online

Nach langer Durststrecke sind nun die Fotos von Leymebamba, Peru bis La Paz, Bolivien online. Peru ist in Südamerika bisher unser Lieblingsland – sind diesmal daher ziemlich viele Bilder. Viel Spaß/Durchhaltevermögen!

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Die Fotos von Tumbaco, Ecuador bis Leymebamba, Peru sind online! Kategorien: Ecuador & Peru –> Galerie